Rasse

Der Coton de Tuléar war jahrhundertelang der exklusive Schoßhund der reichen

Bewohner Tuléar im Süden Madagaskars. Nach Madagaskar gelangte die Rasse

wohl mit Französischen Soldaten. Bis vor 20 Jahren war der Hund in Europa und

den USA so gut wie unbekannt und schwer zu bekommen.

Der Coton de Tuléar zeichnet vor allem sein freies und liebevolles Wesen aus. Er

ist sehr aufmerksam und immer daran interessiert neues zu lernen. Der Coton will

stärker gefordert werden, als es erst scheint. Vor allem will er zeigen was in ihm

steckt. Ausgiebige Spielstunden, lange Spaziergänge und Agility-Kurse werden

ihn begeistern. Die Schmusestunden auf dem Sofa fordert er anschließend aber

ebenfalls ein. Die Gehorsamsübungen sollen in regelmäßigen Abständen mit dem

Coton durchgeführt werden. Zwar hat das intelligente Tierchen keine Probleme

damit sich diese zu merken, aber leider müssen die Besitzer durch solche

Trainingseinheiten daran erinnert werden, dass sie es nicht mit einen

„Schoßhündchen“ oder „Stofftier“ zu tun haben.

Der Coton de Tuléar ist sehr umgänglich mit anderen Artgenossen und Menschen –

und er passt sich perfekt jedem Lebensstil an. Er ist ein guter Familienhund,

kommt mit Kindern und anderen Tieren bestens zurecht, kann aber auch als

Begleiter in Single-Haushalten oder von älteren Menschen seinen Charme

entwickeln. Egal wie die Lebensumstände aussehen: Seinen Besitzern ist dieser

Hund treu ergeben, zeigt sich immer verschmust und verspielt. Manchmal

entwickelt er auch unerwünschte Eigenarten. Diese er sich oft von seinen

Besitzern aneignet.

Der Coton sehnt sich nach Nähe und Gesellschaft. Das größte ist es für ihn überall

dabei sein zu können. Ob beim Autofahren, im Restaurant, im Urlaub oder auf

Familienfesten. Glücklich ist er wenn er bei seinem Rudel sein darf.

Die Fellpflege nimmt viel Zeit in Anspruch. Der Coton sollte mindestens alle 2-3

Tage intensiv gekämmt werden damit das Fell nicht verfilzt. Sie sollten schon im

Welpenalter damit anfangen den Hund an eine Bürste und das ruhige Liegen zu

gewöhnen. Da der Coton keine Unterwolle hat, verliert er nicht viel Fell. Muss im

Gegenzug aber vor Sonne und Kälte geschützt werden. Wenn man den Hund

regelmäßig kämmt ist es nicht nötig ihn Scheren zulassen. Er fühlt sich auch mit

langem Fell sehr wohl. Sollte es dann doch mal zu lang werden, sollten Sie den

Coton immer mit einer Schere schneiden lassen. 

Da der Coton de Tuléar kein Modehund ist und deshalb auch nie ein Opfer der

Massenzucht war, sind die meisten Linien sehr gesund. Rassetypische

Krankheiten sind bisher nicht aufgefallen.

Was der Coton alles kann, zu wem er passt, wie freundlich, intelligent und

liebenswert er ist, wurde oben alles beschrieben. Bevor man sich allerdings

generell für den Kauf eines keinen, weißen Baumwollhündchen entscheidet, sollte

man sich im Klaren darüber sein, dass man hoffentlich 15 Jahre lang einen

kleinen, weißen Schatten an seiner Seite hat.

Der Rassestandard COTON DE TULEAR FCI - Standard Nr. 283/ 04. 02. 2000 / D ÜBERSETZUNG Frau Michèle Chauliac-Schneider. URSPRUNG Madagaskar PATRONAT Frankreich DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES 25. 11. 1999 VERWENDUNG Gesellschaftshund KLASSIFIKATION FCI Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde. Sektion 1.2 Coton de Tuléar Ohne Arbeitsprüfung ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD Kleiner Gesellschaftshund mit langem, weißem Haar von baumwollartiger Textur, dunklen, runden Augen mit lebhaftem und intelligentem Ausdruck WICHTIGE PROPORTIONEN Das Verhältnis Widerristhöhe zur Gesamtlänge des Körpers beträgt 2:3 Das Verhältnis Kopflänge zur Körperlänge beträgt 2:5 Das Verhältnis Schädellänge zur Fanglänge beträgt 9:5 VERHALTEN/CHARAKTER (WESEN) Er ist von fröhlichem Wesen, ausgeglichen und sehr umgänglich mit Artgenossen und den Menschen; er passt sich perfekt jedem Lebensstil an. Das Wesen des Coton de Tuléar ist eines der wichtigsten Merkmale der Rasse. KOPF Kurz, von oben gesehen dreieckig. OBERKOPF Schädel: Von vorn betrachtet leicht gewölbt; im Verhältnis zur Länge recht breit; Augenbrauenbogen wenig entwickelt; leichte Stirnfurche; Hinterhaupthöcker und -kamm wenig ausgeprägt; Jochbogen gut entwickelt. Stop: Wenig betont. GESICHTSSCHÄDEL Nasenschwamm: In der Verlängerung des Nasenrückens; schwarz; braune Farbe wird toleriert. Gut geöffnete Nasenlöcher Fang: Gerade Lippen: Dünn, straff; in der Farbe des Nasenschwamms Kiefer/Zähne: Gut ausgerichtete Zähne; Scherengebiss; Zangengebiss oder umgekehrtes Scherengebiss (engschliessender Vorbiss) ohne Kontaktverlust; das Fehlen der PM1 (Prämolaren 1) ist nicht zu strafen; die M3 werden nicht berücksichtigt. Wangen: Trocken Augen: Eher rund, dunkel, lebhaft, weit auseinander; der Lidrand ist gut pigmentiert, je nach Farbe des Nasenschwammes schwarz oder braun. Ohren: Hängend, dreieckig, hoch auf dem Schädel angesetzt, am Ende dünn; sie werden an der Wange anliegend getragen und reichen bis zum Lippenwinkel; sie sind von weißen Haaren bedeckt oder mit einigen Spuren von hellem Grau (die Mischung aus weißen und schwarzen Haaren gibt einen hellgrauen Anschein) oder von falber Stichelung (die Mischung aus weißen und falbfarbenen Haaren gibt einen falb gestichelten Anschein). HALS Gut bemuskelt, leicht gebogen; gut angesetzter Hals; Verhältnis Hals zum Körper wie 1:5; sehr straffe Haut, ohne Wamme. KÖRPER: Im Allgemeinen: Obere Linie sehr leicht konvex; der Hund ist länger als hoch. Widerrist: Wenig ausgeprägt. Rücken und Lenden: Fester Rücken; obere Linie leicht gewölbt; Lende gut bemuskelt. Kruppe: Schräg, kurz und muskulös. Brust: Gut entwickelt, gut bis auf Ellenbogenhöhe herabreichend, lang; Rippen gut gewölbt. Untere Profillinie und Bauch: Aufgezogen, aber nicht windhundartig. RUTE Tief, in einer Achse mit der Wirbelsäule angesetzt. In Ruhestellung bis unterhalb des Sprunggelenkes reichend; Spitze aufgebogen. In der Bewegung "fröhlich" getragen (über den Rücken gebogen, die Spitze zeigt gegen Nacken, Widerrist, Rücken, Lende). Bei Hunden mit reichlichem Haarkleid kann die Spitze der Rute auf der Rücken- Lendenpartie aufliegen. VORDERHAND Im Allgemeinen: Die vorderen Gliedmaßen stehen senkrecht. Schultern und Oberarm: Schräge, muskulöse Schulter; der Winkel Schulterblatt-Oberarmbein beträgt ungefähr 120°; die Länge des Oberarmbeins entspricht deutlich der des Schulterblattes. Unterarm: Die Unterarme stehen senkrecht und parallel; sie sind gut bemuskelt und von guter Knochenstärke; die Länge des Unterarms entspricht deutlich der des Oberarms. Vorderfußwurzelgelenk: Auf der Verlängerungslinie des Unterarms gelegen. Vordermittelfuß: Kräftig; in der Seitenansicht sehr leicht schräg gestellt. Vorderpfoten: Klein, rund, Zehen eng aneinander liegend und gewölbt; Ballen pigmentiert. HINTERHAND Allgemeines: Die hinteren Gliedmaßen stehen senkrecht; das Vorhandensein von Afterkrallen ist nicht erwünscht, wird aber nicht bestraft. Oberschenkel: Stark bemuskelt; der Winkel Hüfte in-Oberschenkel- knochen beträgt ungefähr 80°. Unterschenkel: Schräg; er bildet mit dem Oberschenkelknochen einen winkel von ungefähr 120° Sprunggelenk: Trocken, gut hervorstehend; Sprunggelenkswinkel ungefähr 160°. Hintermittelfuß: Senkrecht. Hinterpfoten: Wie die Vorderpfoten. GANGWERK Leicht und frei, nicht sehr raumgreifend; in der Bewegung bleibt die obere Linie gerade, der Hund schwankt nicht. HAUT Dünn, am ganzen Körper sehr straff; sie ist rosa und darf pigmentiert sein. HAAR Wie es schon der Name sagt, ist es eines der wichtigsten Merkmale der Rasse. Sehr weich und geschmeidig, baumwollartig, nie hart oder rau. Das Haar ist dicht, reichlich vorhanden und darf sehr leicht gewellt sein. FARBE Grundfarbe: Weiss. Einige Spuren hellen Graus (Mischung aus weißen und schwarzen Haaren) oder falber Stichelung (Mischung aus weißen und falbfarbenen Haaren) sind auf den Ohren erlaubt. An den anderen Körperpartien werden solche Spuren toleriert, sofern dadurch der Eindruck eines insgesamt weißen Haarkleides nicht gestört wird. Sie sind jedoch nicht erwünscht und sollten auch nicht gefördert werden. GRÖSSE UND GEWICHT Widerristhöhe: Für Rüden: von 26 bis 28 cm, mit einer Toleranz von 2 cm darüber und 1 cm darunter. Für Hündinnen: von 23 bis 25 cm, mit einer Toleranz von 2 cm darüber und 1 cm darunter Gewicht: Für Rüden: von 4 kg bis maximal 6 kg. Für Hündinnen: von 3,5 kg bis maximal 5 kg. FEHLER Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. SCHWERE FEHLER Schädel: Flach oder zu sehr gewölbt; schmaler Schädel. Fang: Disproportion im Verhältnis Schädel zu Fang. Augen: Hell, zu sehr mandelförmig; Entropium, Ektropium; hervortretende Augen. Ohren: Zu kurz, ungenügend lange Behaarung; nach hinten geworfene Ohren (Rosenohr). Hals: Zu kurz, nicht von den Schultern abgesetzt; schmächtig. Obere Linie: Zu sehr aufgebogen oder eingefallen. Kruppe: Horizontal, schmal. Schultern: Steil. Gliedmaßen: Nach außen oder nach innen abstehende Ellenbogen; hakeneng oder fassbeinig; steile Winkelungen. Haar: Zu kurz, zu wellig, gelockt. Pigmentation: Lider oder Lippen nur teilweise oder zu hell pigmentiert; depigmentierter Nasenschwamm; Anzeichen fleckiger Depigmentation. AUSSCHLIESSENDE FEHLER Allgemeine Typmängel: Mangel an Typ (ungenügende Ausprägung der rassetypischen Merkmale, so dass das Tier in seiner Gesamtheit seinen Artgenossen gleicher Rasse nicht mehr hinreichend ähnelt). Größe und Gewicht außerhalb der vom Standard vorgegebenen Grenzen und Toleranzen. Spezielle Mängel : Nasenrücken: Gewölbt. Augen: Stark hervortretend mit Anzeichen von Verzwergung; zu helle Augen. Birkenaugen. Ohren: Halb oder ganz aufgerichtet. Rute: Nicht bis zum Sprunggelenk reichend; hoch angestzt; völlig eingerollt (einen geschlossenen Ring bildend); auf dem Rücken oder am Oberschenkel anliegend; Kerzenrute; Schwanzlosigkeit. Haar: Atypisch; gekräuselt; wollig, seidig. Farbe: Stark gefleckt; jeglicher eindeutig schwarzer Fleck. Pigmentierung: Völlige Depigmentation an Augenlid, Nasenschwamm oder Lippen. Anomalien Vor- oder Rückbiss mit Kontaktverlust; vertikal auseinander-klaffende Schneidezähne. Fehlen von anderen Zähnen als die PM1; die M3 werden nicht berücksichtigt. Aggressive oder extrem ängstliche Hunde. N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
©  from CotonOfHappyness   Frank u. Melanie Ulbricht   Schubertstrasse 10   50226 Frechen   Tel  02234  9793468

Rasse

Der Coton de Tuléar war jahrhundertelang der exklusive Schoßhund der reichen

Bewohner Tuléar im Süden Madagaskars. Nach Madagaskar gelangte die Rasse

wohl mit Französischen Soldaten. Bis vor 20 Jahren war der Hund in Europa

und den USA so gut wie unbekannt und schwer zu bekommen.

Der Coton de Tuléar zeichnet vor allem sein freies und liebevolles Wesen aus. Er

ist sehr aufmerksam und immer daran interessiert neues zu lernen. Der Coton

will stärker gefordert werden, als es erst scheint. Vor allem will er zeigen was

in ihm steckt. Ausgiebige Spielstunden, lange Spaziergänge und Agility-Kurse

werden ihn begeistern. Die Schmusestunden auf dem Sofa fordert er

anschließend aber ebenfalls ein. Die Gehorsamsübungen sollen in regelmäßigen

Abständen mit dem Coton durchgeführt werden. Zwar hat das intelligente

Tierchen keine Probleme damit sich diese zu merken, aber leider müssen die

Besitzer durch solche Trainingseinheiten daran erinnert werden, dass sie es

nicht mit einen „Schoßhündchen“ oder „Stofftier“ zu tun haben.

Der Coton de Tuléar ist sehr umgänglich mit anderen Artgenossen und

Menschen – und er passt sich perfekt jedem Lebensstil an. Er ist ein guter

Familienhund, kommt mit Kindern und anderen Tieren bestens zurecht, kann

aber auch als Begleiter in Single-Haushalten oder von älteren Menschen seinen

Charme entwickeln. Egal wie die Lebensumstände aussehen: Seinen Besitzern

ist dieser Hund treu ergeben, zeigt sich immer verschmust und verspielt.

Manchmal entwickelt er auch unerwünschte Eigenarten. Diese er sich oft von

seinen Besitzern aneignet.

Der Coton sehnt sich nach Nähe und Gesellschaft. Das größte ist es für ihn

überall dabei sein zu können. Ob beim Autofahren, im Restaurant, im Urlaub

oder auf Familienfesten. Glücklich ist er wenn er bei seinem Rudel sein darf.

Die Fellpflege nimmt viel Zeit in Anspruch. Der Coton sollte mindestens alle 2-

3 Tage intensiv gekämmt werden damit das Fell nicht verfilzt. Sie sollten schon

im Welpenalter damit anfangen den Hund an eine Bürste und das ruhige Liegen

zu gewöhnen. Da der Coton keine Unterwolle hat, verliert er nicht viel Fell.

Muss im Gegenzug aber vor Sonne und Kälte geschützt werden. Wenn man den

Hund regelmäßig kämmt ist es nicht nötig ihn Scheren zulassen. Er fühlt sich

auch mit langem Fell sehr wohl. Sollte es dann doch mal zu lang werden,

sollten Sie den Coton immer mit einer Schere schneiden lassen. 

Da der Coton de Tuléar kein Modehund ist und deshalb auch nie ein Opfer der

Massenzucht war, sind die meisten Linien sehr gesund. Rassetypische

Krankheiten sind bisher nicht aufgefallen.

Was der Coton alles kann, zu wem er passt, wie freundlich, intelligent und

liebenswert er ist, wurde oben alles beschrieben. Bevor man sich allerdings

generell für den Kauf eines keinen, weißen Baumwollhündchen entscheidet,

sollte man sich im Klaren darüber sein, dass man hoffentlich 15 Jahre lang

einen kleinen, weißen Schatten an seiner Seite hat.

Der Rassestandard COTON DE TULEAR FCI - Standard Nr. 283/ 04. 02. 2000 / D ÜBERSETZUNG Frau Michèle Chauliac-Schneider. URSPRUNG Madagaskar PATRONAT Frankreich DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES 25. 11. 1999 VERWENDUNG Gesellschaftshund KLASSIFIKATION FCI Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde. Sektion 1.2 Coton de Tuléar Ohne Arbeitsprüfung ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD Kleiner Gesellschaftshund mit langem, weißem Haar von baumwollartiger Textur, dunklen, runden Augen mit lebhaftem und intelligentem Ausdruck WICHTIGE PROPORTIONEN Das Verhältnis Widerristhöhe zur Gesamtlänge des Körpers beträgt 2:3 Das Verhältnis Kopflänge zur Körperlänge beträgt 2:5 Das Verhältnis Schädellänge zur Fanglänge beträgt 9:5 VERHALTEN/CHARAKTER (WESEN) Er ist von fröhlichem Wesen, ausgeglichen und sehr umgänglich mit Artgenossen und den Menschen; er passt sich perfekt jedem Lebensstil an. Das Wesen des Coton de Tuléar ist eines der wichtigsten Merkmale der Rasse. KOPF Kurz, von oben gesehen dreieckig. OBERKOPF Schädel: Von vorn betrachtet leicht gewölbt; im Verhältnis zur Länge recht breit; Augenbrauenbogen wenig entwickelt; leichte Stirnfurche; Hinterhaupthöcker und -kamm wenig ausgeprägt; Jochbogen gut entwickelt. Stop: Wenig betont. GESICHTSSCHÄDEL Nasenschwamm: In der Verlängerung des Nasenrückens; schwarz; braune Farbe wird toleriert. Gut geöffnete Nasenlöcher Fang: Gerade Lippen: Dünn, straff; in der Farbe des Nasenschwamms Kiefer/Zähne: Gut ausgerichtete Zähne; Scherengebiss; Zangengebiss oder umgekehrtes Scherengebiss (engschliessender Vorbiss) ohne Kontaktverlust; das Fehlen der PM1 (Prämolaren 1) ist nicht zu strafen; die M3 werden nicht berücksichtigt. Wangen: Trocken Augen: Eher rund, dunkel, lebhaft, weit auseinander; der Lidrand ist gut pigmentiert, je nach Farbe des Nasenschwammes schwarz oder braun. Ohren: Hängend, dreieckig, hoch auf dem Schädel angesetzt, am Ende dünn; sie werden an der Wange anliegend getragen und reichen bis zum Lippenwinkel; sie sind von weißen Haaren bedeckt oder mit einigen Spuren von hellem Grau (die Mischung aus weißen und schwarzen Haaren gibt einen hellgrauen Anschein) oder von falber Stichelung (die Mischung aus weißen und falbfarbenen Haaren gibt einen falb gestichelten Anschein). HALS Gut bemuskelt, leicht gebogen; gut angesetzter Hals; Verhältnis Hals zum Körper wie 1:5; sehr straffe Haut, ohne Wamme. KÖRPER: Im Allgemeinen: Obere Linie sehr leicht konvex; der Hund ist länger als hoch. Widerrist: Wenig ausgeprägt. Rücken und Lenden: Fester Rücken; obere Linie leicht gewölbt; Lende gut bemuskelt. Kruppe: Schräg, kurz und muskulös. Brust: Gut entwickelt, gut bis auf Ellenbogenhöhe herabreichend, lang; Rippen gut gewölbt. Untere Profillinie und Bauch: Aufgezogen, aber nicht windhundartig. RUTE Tief, in einer Achse mit der Wirbelsäule angesetzt. In Ruhestellung bis unterhalb des Sprunggelenkes reichend; Spitze aufgebogen. In der Bewegung "fröhlich" getragen (über den Rücken gebogen, die Spitze zeigt gegen Nacken, Widerrist, Rücken, Lende). Bei Hunden mit reichlichem Haarkleid kann die Spitze der Rute auf der Rücken- Lendenpartie aufliegen. VORDERHAND Im Allgemeinen: Die vorderen Gliedmaßen stehen senkrecht. Schultern und Oberarm: Schräge, muskulöse Schulter; der Winkel Schulterblatt-Oberarmbein beträgt ungefähr 120°; die Länge des Oberarmbeins entspricht deutlich der des Schulterblattes. Unterarm: Die Unterarme stehen senkrecht und parallel; sie sind gut bemuskelt und von guter Knochenstärke; die Länge des Unterarms entspricht deutlich der des Oberarms. Vorderfußwurzelgelenk: Auf der Verlängerungslinie des Unterarms gelegen. Vordermittelfuß: Kräftig; in der Seitenansicht sehr leicht schräg gestellt. Vorderpfoten: Klein, rund, Zehen eng aneinander liegend und gewölbt; Ballen pigmentiert. HINTERHAND Allgemeines: Die hinteren Gliedmaßen stehen senkrecht; das Vorhandensein von Afterkrallen ist nicht erwünscht, wird aber nicht bestraft. Oberschenkel: Stark bemuskelt; der Winkel Hüfte in-Oberschenkel- knochen beträgt ungefähr 80°. Unterschenkel: Schräg; er bildet mit dem Oberschenkelknochen einen winkel von ungefähr 120° Sprunggelenk: Trocken, gut hervorstehend; Sprunggelenkswinkel ungefähr 160°. Hintermittelfuß: Senkrecht. Hinterpfoten: Wie die Vorderpfoten. GANGWERK Leicht und frei, nicht sehr raumgreifend; in der Bewegung bleibt die obere Linie gerade, der Hund schwankt nicht. HAUT Dünn, am ganzen Körper sehr straff; sie ist rosa und darf pigmentiert sein. HAAR Wie es schon der Name sagt, ist es eines der wichtigsten Merkmale der Rasse. Sehr weich und geschmeidig, baumwollartig, nie hart oder rau. Das Haar ist dicht, reichlich vorhanden und darf sehr leicht gewellt sein. FARBE Grundfarbe: Weiss. Einige Spuren hellen Graus (Mischung aus weißen und schwarzen Haaren) oder falber Stichelung (Mischung aus weißen und falbfarbenen Haaren) sind auf den Ohren erlaubt. An den anderen Körperpartien werden solche Spuren toleriert, sofern dadurch der Eindruck eines insgesamt weißen Haarkleides nicht gestört wird. Sie sind jedoch nicht erwünscht und sollten auch nicht gefördert werden. GRÖSSE UND GEWICHT Widerristhöhe: Für Rüden: von 26 bis 28 cm, mit einer Toleranz von 2 cm darüber und 1 cm darunter. Für Hündinnen: von 23 bis 25 cm, mit einer Toleranz von 2 cm darüber und 1 cm darunter Gewicht: Für Rüden: von 4 kg bis maximal 6 kg. Für Hündinnen: von 3,5 kg bis maximal 5 kg. FEHLER Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. SCHWERE FEHLER Schädel: Flach oder zu sehr gewölbt; schmaler Schädel. Fang: Disproportion im Verhältnis Schädel zu Fang. Augen: Hell, zu sehr mandelförmig; Entropium, Ektropium; hervortretende Augen. Ohren: Zu kurz, ungenügend lange Behaarung; nach hinten geworfene Ohren (Rosenohr). Hals: Zu kurz, nicht von den Schultern abgesetzt; schmächtig. Obere Linie: Zu sehr aufgebogen oder eingefallen. Kruppe: Horizontal, schmal. Schultern: Steil. Gliedmaßen: Nach außen oder nach innen abstehende Ellenbogen; hakeneng oder fassbeinig; steile Winkelungen. Haar: Zu kurz, zu wellig, gelockt. Pigmentation: Lider oder Lippen nur teilweise oder zu hell pigmentiert; depigmentierter Nasenschwamm; Anzeichen fleckiger Depigmentation. AUSSCHLIESSENDE FEHLER Allgemeine Typmängel: Mangel an Typ (ungenügende Ausprägung der rassetypischen Merkmale, so dass das Tier in seiner Gesamtheit seinen Artgenossen gleicher Rasse nicht mehr hinreichend ähnelt). Größe und Gewicht außerhalb der vom Standard vorgegebenen Grenzen und Toleranzen. Spezielle Mängel : Nasenrücken: Gewölbt. Augen: Stark hervortretend mit Anzeichen von Verzwergung; zu helle Augen. Birkenaugen. Ohren: Halb oder ganz aufgerichtet. Rute: Nicht bis zum Sprunggelenk reichend; hoch angestzt; völlig eingerollt (einen geschlossenen Ring bildend); auf dem Rücken oder am Oberschenkel anliegend; Kerzenrute; Schwanzlosigkeit. Haar: Atypisch; gekräuselt; wollig, seidig. Farbe: Stark gefleckt; jeglicher eindeutig schwarzer Fleck. Pigmentierung: Völlige Depigmentation an Augenlid, Nasenschwamm oder Lippen. Anomalien Vor- oder Rückbiss mit Kontaktverlust; vertikal auseinander-klaffende Schneidezähne. Fehlen von anderen Zähnen als die PM1; die M3 werden nicht berücksichtigt. Aggressive oder extrem ängstliche Hunde. N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
©  from CotonOfHappyness   Frank u. Melanie Ulbricht   Schubertstrasse 10   50226 Frechen   Tel  02234  9793468